DettelbachWallfahrtEntstehung
Entstehung der Wallfahrt



Bildstock mit Erzählung des Heilungswunders

Ausgerechnet eine Rauferei ist der Ausgangspunkt und der Ursprung der Dettelbacher Wallfahrt. Der Chronist berichtet: Im Jahr unseres Herrn 1504 feierte man in einem Dorf des Bistums Bamberg Kirchweih. Bald nach dem Mahle - sie waren schon vom Wein erhitzt - gerieten einige Bauern in Streit und fügten sich bei einer wilden Stecherei gegenseitig schwere Wunden zu. Einer davon, Nikolaus Lemmer aus Melkendorf, wurde "auf den Tode zerhauen und verwundet". Er überlebte aber doch. Die Verletzungen brachten es mit sich, daß er fast die ganze Zeit über bettlägrig war.

 

Mit seiner wunderbaren Heilung und einer Pilgerschaft zu einem Bildstock mit einer spätgotischen Pietà, der östlich der Stadt Dettelbach zwischen den Weinbergen stand, begann die Wallfahrt zu "Maria im Sand". Die Leute strömten aus nah und fern herbei, um in ihren Anliegen vor der Pietà zu beten. Bald wurde über dem Bildstock eine Bretterhütte errichtet, um die vielen Opfergaben zu schützen, dann eine steinerne Kapelle erbaut. über 70 wunderbare Erhörungen werden aus der ersten Zeit berichtet. Durch die Reformation, wäre die Wallfahrt fast eingegangen.

 

 


 


Klosterbau

Ein knappes Jahrhundert später hat Fürstbischof Julius Echter im Zug der Gegenreformation die Dettelbacher Wallfahrt zur vollen Blüte gebracht. Er ließ die Kapelle durch ein Haupt- und zwei Querschiffe auf die heutige Größe erweitern. Die Kirche wurde 1613 eingeweiht.

 

 

 



Altes Kloster